Bad Camberg-Würges: Das Jahr 2012 wird beim RSV in den beiden ersten Monaten wesentlich von der Vorbereitung und dem Feiern der Fassenacht bestimmt. So befinden sich auch die Narren des Vereins bereits mitten in den Planungen und Proben für die diesjährige Kampagne.
Nach über 30-jähriger Würgeser Tradition werden sowohl die Narhalla im Gemeindezentrum als auch der Elferrat in total neuem „Outfit“ erscheinen, das dieses Mal von den aus Skandinavien stammenden Wikingern geprägt sein wird. Ein meist zur See fahrender germanischer Volksstamm, ausgestattet mit Schild und diversen Angriffswaffen machte vor allem das benachbarte Umfeld des heutigen Britannien und Nordfrankreich unsicher. Markante Gestalten werden folglich auch die närrische Bühne, die von urigem Charakter geprägt sein wird, bevölkern. Das Motto der Kampagne wird demzufolge lauten: „Die Wikinger ergreife en Werjes die Macht - unn feiern en deftisch Fassenacht“.
Die beiden Kappensitzungen sind wie im Vorjahr auf jeweils Samstag, 04.02. – 19.11 Uhr und 18.02. – 16.46 Uhr terminiert. Am Fastnachtssamstag ist dem Beginn der Veranstaltung noch ein Kräppelkaffee um 16.11 Uhr vorgeschaltet. Nach der Kappensitzung startet, wie auch die Jahre zuvor, ab 22.00 Uhr die große Fassenachtsparty mit dem DJ von „Black & White“.
Sitzungspräsident Bernd Dannewitz wird das närrische Auditorium mit seinem Elferrat auf einer historisch getreu gestalteten Bühne willkommen heißen und durch ein reichhaltiges Programm führen.
Auch die Abwechslung wird im Verlauf des Programms nicht zu kurz kommen, wobei die neue Büttenrednerin, Monika Kasteleiner, bekannt aus der allseits beliebten Fernsehshow „Hessen lacht zur Fassenacht“ auch erstmals in die Würgeser Bütt steigen wird. Nach alter Tradition sind natürlich auch die Emsbachlerchen wieder dabei, ihre beiden Auftritte freilich unterscheiden sich gänzlich voneinander. Highlights der Werjeser Kappensitzungen werden natürlich auch wieder mehrere Tanzformationen sein, die auch in den vergangenen Jahren immer wieder das Publikum zu begeistern wussten.
Die Gestaltung von Bühne und Narhalla, das Entwerfen und Nähen der Kostüme liegt in den bewährten Händen von Margit Becker und Hilde Löw. Beide sind ein Garant dafür, dass sie das Thema auch wegen seines historischen Hintergrunds zu großer Entfaltung animiert.
Kartenvorbestellungen können ab sofort bei Karl Bermbach (Tel. 06434-7468 oder per e-mail:
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) vorgenommen werden. Der Vorverkauf im Gemeindezentrum startet am Sonntag, 29.01. zu den gewohnten Öffnungszeiten und kann bis unmittelbar vor den Veranstaltungen genutzt werden.
Die Kinderkappensitzung des RSV muss in diesem Jahr wegen der Großfastnacht in Bad Camberg auf Sonntag, 05. Februar vorverlegt werden. Diese mittlerweile sehr anspruchsvolle und gut besuchte Veranstaltung beginnt um 15.11 Uhr (Einlass: 14.11 Uhr) im Gemeinde-zentrum mit dem Einzug des Elferrats und des Kinder-Prinzenpaares. Der Eintritt kosten 3,- € pro Person, Kinder unter 12 Jahren sind frei.
Fast alle Spieler verlor der Absteiger in und nach der Spielrunde 2010/2011.
Völlig überraschend und unerwartet stieg der RSV Würges in der letzten Saison aus der Hessenliga ab. Sowohl in der Meisterschaftsrunde (42 Punkte), wie auch in der anschließenden Relegation entschied das Torverhältnis gegen das Team aus dem Taunus.
Noch größer war die Enttäuschung nach dem Abstieg in die Verbandsliga. Fast der gesamte Spielerkader und die Trainer verließen den Verein, der diese Krise aber mittlerweile überwunden hat. Er schob sich vom Abstiegsplatz in der Tabelle nach oben und steht in der Winterpause auf dem 10. Rang.
Wo beschäftigen sich die ehemaligen Akteure des RSV heute mit dem runden Leder?
Der ehemalige Chef-Trainer macht Pause, der Co-Trainer trainiert Gruppenligaclub.
Thorsten Wörsdörfer, der drei Jahre in Würges als Chef-Trainer das Sagen hatte, hat sicher bereits Angebote erhalten eine neue Mannschaft zu übernehmen. Beruflich in leitender Stellung macht er aber zur Zeit Pause als Trainer.
Carsten Ache hatte sich schon Monate vor dem Abstieg der Würgeser für eine Tätigkeit als Chef-Trainer bei TuRa Niederhöchststadt entschieden. Sein Team steht im Moment auf einem Platz im Mittelfeld der Gruppenliga Wiesbaden.
Drei Spieler vom Absteiger spielen in der Regionalliga West.
Jura Gros, 23 Jahre alt, nahm ein Angebot des TuS Koblenz an. Er war für den Tabellenletzten der Regionalliga West bei 16 Spielen 1132 Minuten auf dem Platz und erzielte 2 Tore.
Steffen Moritz, Ex-Torjäger des RSV, stürmt für Fortuna Köln, das als Neuling in der Regionalliga West einen Platz im Vorderfeld der Tabelle einnimmt. 5 Tore schoß der 27 jährige Stammspieler vom früheren Bundesligaclub bei 17 Einsätzen.
Christoph Schunck, ehemaliger Mannschaftsführer im RSV spielt in der Nähe von seinem Heimatort für den SC Idar-Oberstein, der einen Rang im hinteren Teil der Regionalliga West besetzt. Einen Abstieg braucht der SC nicht zu befürchten, weil es durch die Neuordnung der Regionalligen keine Absteiger gibt.
Zu Beginn der Saison fehlte der Abwehrrecke nach dem Erhalt einer „Roten Karte“ einige Wochen lang. Ansonsten stand er bei 14 Spielen stets auf dem Platz und zeichnete auch für einen Treffer verantwortlich.
Ihren Status als Oberligaspieler haben sieben Akteure erhalten.
Daniel Bode (23 Jahre) stürmt wieder für seinen früheren Verein EGC Wirges in der Oberliga Südwest. 8 Tore verbuchte er bei 19 Einsätzen in 1557 Minuten für die Westerwälder.
Dennis Fromm hütet in dieser Saison das Tor von Rot-Weiß Frankfurt in der Hessenliga. In den absolvierten 20 Spielen brachte der 24 jährige starke Leistungen im Tor vom abstiegsgefährdeten Verein.
Michel Groß aus Brechen fiel bei der Spvgg Hadamar einige Wochen verletzt aus. Der 20 Jahre alte Techniker stand als Stammspieler bei 15 Spielen auf dem Grün.
Patrick Lerch, ebenso erst 20 Jahre alt, sitzt beim Tabellenführer der Hessenliga fast nur auf der Ersatzbank. Nur 264 Minuten durfte er bei 9 Spielen für den FC Eschborn sein Talent zeigen.
Christopher Schwarz (23 Jahre) begann die Hessenliga-Saison bei der Spvgg Hadamar als Verletzter. Nach dieser unerfreulichen Episode stand er aber bei 10 Spielen in der Abwehr vom Neuling.
Ullrich Strenkert (31 Jahre) spielt seine Routine in der Abwehr des FC Eschborn aus. 1871 Minuten stand er bisher bei 21 Spielen auf dem Platz.
Alexander Wolf verletzte sich in seiner Zeit beim RSV Würges. Mittlerweile pausiert er fast ein Jahr und konnte für seinen neuen Verein (FC Eschborn) noch nicht gegen den Ball treten.
Auf Verbands- und Landesligaebene agieren drei ehemalige Würgeser.
Andreas Baufeldt (27 Jahre) läuft in der Saison 2011/2012 in der Verbandsliga Hessen Mitte für den VfB 1900 Gießen ein. 11 Tore erzielte er in 22 Spielen für den ambitionierten Verein.
Christian Maus spielt bei dem FV Biebrich 02 nicht mehr m Sturm. Dem 26 jährigen wurde ein Platz in der Abwehrmitte zugewiesen.
Felix Wheeler studiert in Hannover. Der talentierte Defensivspieler (20 Jahre) hat sich dem Landesligaclub TuS Wettbergen angeschlossen.
In der Kreisoberliga und A-Liga sind vier frühere RSV-Spieler aktiv.
Yannick Blättel kam im Verbandsligateam von Hadamar selten zum Zug. Er wechselte zum FC Dorndorf.
Kilic Görgülü spielt und trifft für den Tabellenersten der KOL L-W, den FC Dorndorf.
Ferhat Kiraz ging zum TSV Wiesbaden. Kurze Zeit später wechselte er zum SV Walsdorf (A-Liga, R-T).
Nico Weimer, war beim FC Limbach. Er wechselte anschließend zur SG Orlen (KOL, R-T).
Zwei lange Zeit verletzte Spieler blieben an Bord.
Christian Adam beließ bis zuletzt seinen Spielerpaß beim RSV Würges. Der zuverlässige Torhüter verletzte sich in Baunatal, als der RSV unvergessen 7:1 gewann, erneut am Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden.
Patrick Zanner pausiert seit dem Juni 2011 verletzt. Der Senkrechtstarter aus Aumenau schaffte den Sprung von der B-Liga in die Hessenliga. Resignierend hat er sich kürzlich vom RSV Würges abgemeldet um in Ruhe weiter zu regenerieren.
Vom Kader 2010/2011 spielen vier noch beim RSV.
Sebastian Bauschke blieb in Würges und spielt zur Zeit stark auf. Zwischenzeitlich fehlte er, lange Wochen verletzt, auch im RSV-Team.
Daniel Dylong ist weiter eine treibende Kraft im Mittelfeld der Würgeser. Auch er mußte verletzt etliche Wochen auf Einsätze verzichten.
Erik Lederer kehrte erst in den letzten Wochen, von einer Verletzung genesen, wieder in die Mannschaft zurück.
Artug Özbakir, Kapitän und eine souveräne Abwehrstütze mit Vorwärtsdrang, erlitt im November 2011 eine schwere Gesichtsverletzung. Er will beim nächsten Spiel des RSV wieder mitwirken.
Aktueller Stand in der Wechselphase
Der RSV Würges mit seinen Mannschaften in der Verbandsliga und Kreisoberliga vertreten gibt Auskunft über die aktuellen Veränderungen:
Der neue Cheftrainer Alexander Conrad und sein Assistent Krisztian Szekely werden am Montag, den 23. Januar mit den Vorbereitungen auf die restliche Saison beginnen. Etliche Vorbereitungsspiele gegen namhafte Gegner wurden von dem Gespann schon vereinbart. Die Termine und Austragungsorte werden in Kürze bekannt gegeben.
Am Samstag, den 21. Januar findet in Gießen-Wieseck eine Besprechung der Vereine aus der Verbandsliga Mitte statt, in der die Abwicklung der restlichen 13 Spiele besprochen wird. Reinhold Ochs (RSV-Spielausschußvorsitzender) hat bereits mit einer Reihe von V ereinen Spielverlegungen vereinbart. Statt am Sonntag (Regelspieltag) werden ein großer Teil der Spiele am Freitag oder Samstag ausgetragen. Fast alle Clubs in der Nähe von Würges spielen am Sonntag und werden auch von dieser Maßnahme profitieren. Der Terminplan wird nach der Zustimmung vom Klassenleiter veröffentlicht.
Artug Özbakir fiebert dem Trainingsstart entgegen
Mannschaftskapitän Artug Özbakir hat den Verein besucht und Karl Bermbach, dem Ehrenvorsitzendem des RSV zum 70. Geburtstag gratuliert. Artug, vor Monaten schwer im Gesicht verletzt, fühlt sich wieder fit und freut sich auf das erste Training. Gehofft wird auch beim RSV, daß der verletzte Nouredine Quariachi bald wieder zur Verfügung steht. Offen ist noch die Frage, ob Timo Schleiß, der sich im Juli 2011 im Training schwer verletzte, seine Karriere fortsetzt.
Maximilian Meuth stürmt für sein Heimatdorf
Am heutigen Samstag hat Maximilian Meuth vom SV Wehen-Wiesbaden das Wechselformular unterschrieben und wird demnächst für den RSV im roten Trikot einlaufen. Der in Würges beheimatete junge Stürmer gehörte zuletzt zum Hessenligakader von Trainer Thomas Brendel. In den vorher gehenden Jahren spielte er bereits bei den Junioren der Taunussteiner in den verschiedenen Altersklassen. SVWW-U19-Trainer Friedel Müller (früher Spieler und Trainer in Würges) trainierte und betreute „Maxi“ einige Jahre, so auch in der Saison 2010/2011 im A-Junioren Bundesligateam.
Philipp Albert Student und Spieler in Berlin
Beste Kritiken erhielt Philipp Albert als Mittelfeldspieler in der leider nur kurzen Zeit beim RSV Würges. Philipp von Wehen/Wiesbaden gekommen studiert in Berlin und hat sich dem Steglitzer Fußballclub Stern 1900, der in der obersten Berliner Spielklasse beheimatet ist, angeschlossen.
Patrick Zanner pausiert
Fristgemäß abgemeldet beim RSV Würges hat sich Patrick Zanner, der vor zwei Jahren vom B-Ligisten TuS Aumenau zum RSV kam, wie ein Komet aufstieg und im Hessenligateam Stammspieler wurde. Seit Mai 2011 laboriert Patrick an einer Verletzung, die ihn zwingt weiter Pause zu machen.
Ibrahim Celik beim RSV an Bord
Die Bemühungen von Teamleiter Daniel Münstermann, Trainer Volker Crecelius und Co-Trainer Heiko Brands vom RSV II hatten Erfolg. Von der SG Hintermeilingen/Ellar (Kreisoberliga) wechselt Ibrahim Celik nach Würges. Ibrahim wird zugetraut, daß er die Reservisten erheblich verstärkt.
Kevin Heimann zur TSG Oberbrechen
Gewechselt vom RSV Würges II zum A-Ligisten TSG Oberbrechen ist der junge Torhüter Kevin Heimann. Leider spielte er nur eine halbe Saison in Würges, zeigte sich talentiert, mußte aber als Ersatz vom guten Stammtorhüter der Reserve, Jan Noll, meist die Bank drücken.
Die Torschützen der 1. und 2. Mannschaft bis zur Winterpause stehen fest. Informiert Euch über unsere Top-Torjäger
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