Die Vereinsgründung
Im Jahre 1920 fanden sich einige junge Burschen zusammen, um das bis zu diesem Zeitpunkt in unserer engeren Heimat noch wenig bekannte Fußballspiel zu erlernen. Es waren alles junge Leute, welche ausnahmslos dem damaligen Turnverein angehörend, ihre Fähigkeit in Körperertüchtigung auf einem anderen Gebiet suchten. Für die damals Unentwegten war es ein gewagtes Beginnen, war doch diese Sportart bei der breiten Masse verrufen und als ausschließlich "roher" Sport verpönt. Wer kannte damals auch schon etwas von Satzungen oder Spielregeln, selbst die als aktiv zu bezeichnenden Spieler wußten wenig damit anzufangen. Doch frisch gewagt war halb gewonnen:
Man wollte nicht im voraus kapitulieren und machte sich auf Gegnersuche. Man erwischte mit dem Sportverein Niederselters eine Mannschaft, die sich schon längere Zeit vorher konstituiert hatte. Das damals ausgetragene sogenannte "Freundschaftsspiel" hätte man eher als "Gaudi" denn als einen ernsten Wettkampf bezeichnen können.
Doch gerade dieser Spaß war Anlaß genug, daß man sich nach Spielende zusammensetzte, und - da man noch nicht selbständig war und auch keine Kasse besaß - alle zu erübrigenden Groschen zum Ankauf eines Balles zur Verfügung stellte, diesen bei Sattler Urban in Camberg erstand und mit Gesang in die heimatlichen Gefilde zog. In der Gastwirtschaft "Krone" wurde die Gründungsversammlurg abgehalten und man hob den damaligen Fußballverein "Teutonia" am 1. August 1920 aus der Taufe. Den ersten Vorsitz übernahm der damals erst l9jährige Peter Wagner.
Die kurz nach der Vereinsgründung einsetzende Rivalität zwischen Turn- und Sportverein ließ ein ersprießliches Zusammensein unter einem Dach nicht geraten erscheinen - ein damaliger Antrag auf Zusammenschluß verfiel der Ablehnung - und so zog man, da in der Zwischenzeit durch Mitgliederzuwachs stärker geworden, in das Lokal "Schwarzes Ross" bei Jean Müller.
Hier hatte man endlich eine Bleibe gefunden und einen Vereinswirt, der in den kommenden Jahren Unschätzbares für den Verein tat.
Es kann das Kapitel Vereinsgründung nicht abgeschlossen werden ohne die Namen derer zu nennen, die als "Männer der ersten Stunde" für die Weiterentwicklung des jungen Vereins in den schwierigen Anfangsjahren verantwortlich zeichneten:
Franz Bender, Adolf Eckstein, Josef Eichhorn, Josef Hartmann I, Josef Hartmann II, Hermann Hassler I, Otto Hassler, Franz Hess, Alois Hess, Josef Kremer, Hubert Kohlhof, Anton Kohlhof, Franz Lewalter, Johann Lewalter, Georg Ledwina, Dyonis Lewalter, Franz Meuth, Josef Möhler, Josef Müller, Johann Schmitt, Peter Wagner, Philipp Zingraf.
Weitere Aktivitäten
Zur Förderung der fußballerischen Substanz hat der später in Wiesbaden lebende Rektor Josef Möhler Hervorragendes geleistet. Er stellte, zusammen mit den beiden Idsteinern Supp und Steinheimer, seine sportliche Vorbildung selbstlos in den Dienst der Weiterentwicklung des Würgeser Fußballs. Seine von den Aktiven gern angenommenen Hilfen haben die späteren Gegner - welche sich in der näheren Umgebung immer mehr etablierten - zur Genüge kennengelernt. Doch die äußeren Schwierigkeiten wollten kein Ende nehmen. Was half alles Können, wenn man es räumlich gesehen nicht nutzen konnte. Was waren es für kümmerliche Anfänge, an den Spieltagen mit Torstangen bewaffnet in irgend ein Wiesengelände zu ziehen und dort nach mühseliger Montage der Torstangen - die alles andere als vorschriftsmäßig waren - seinem geliebten Ball nachzujagen.
Gelände wie Au, Ried, Schleifgärten oder Rapsweide sind allen Sportbegeisterten von damals in wenig guter Erinnerung. Doch man ließ sich nicht verdrießen, vertraute man doch mehr und mehr auf die aufgeschlossene Haltung der Bevölkerung. Man wollte und mußte zu einem Gelände kommen, das der sporttreibenden Jugend einzig und allein zugänglich war. Der inzwischen von dem Vereinsnamen "Teutonia" über "Borussia" zum Rasenspielverein 1920 umbenannte Verein, erhielt mit Georg Munsch einen neuen Vorsitzenden, der sich die Platzfrage zum Lebensinhalt im Verein gemacht hatte. 1925 wurde das Gelände erworben, 1926 das erstes Spiel auf dem neuen Sportplatz ausgetragen, der ein Teil des heutigen Geländes war. Wer jedoch glaubte, man wäre ihm mit offenen Armen entgegengekommen, sah sich bitter enttäuscht.
Die politische Umstellung im Jahre 1933 machte auch vor den Sportvereinen keinen Halt. Dem Zwang der Zeit gehorchend, daß alle Vereine der Leibesertüchtigung politisch "gleichgeschaltet" wurden, konnte unser Verein unter dem neuen Vorsitzenden Josef Hartmann I unbeschadet bis zum Kriegsausbruch weitergeführt werden. Die Kriegsjahre selbst ließen das Vereinsleben - außer kleinen jugendlichen Betätigungen - zum Erliegen kommen, mußten doch viele, die damals den Vereinsdress trugen, denselben mit dem grauen Rock eintauschen.
Hierin fanden 25 Mitglieder nicht mehr die Rückkehr zum Verein. Ihre Namen bleiben allzeit unvergessen.
Die Wiedergründung
Bei Wiedergründung am 26.1.1946 übernahm das spätere Ehrenmitglied Franz Hess die Vereinsführung. Gleichzeitig wurde der ehemalige Vorsitzende Georg Munsch zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die in dieser Zeit geltenden Befugnisse, was ein Verein für Rechte bzw. Pflichten habe, lagen ausnahmslos in den Händen der amerikanischen Militärregierung. Mit der Bestätigung durch die Militärregierung wurde der Vereinsname in Rasensportverein 1920 umgeändert. Die Jahreszahl selbst durfte jedoch erst ab 1948 geführt werden. Die spielerische Substanz der Mannschaften war bald wieder gehoben und im neu gegründeten Sportkreis Limburg verlief das Sportgeschehen wieder in normalen Bahnen. Der RSV nahm einen ungeheuren Aufschwung und war mit weit über 100 Mitgliedern der stärkste Verein des Ortes.
Mit den im Herbst 1946 begonnenen Ausscheidungsspielen zur nächst höheren Klasse konnte sich unser Verein nicht qualifizieren und mußte seine Laufbahn in der B-Klasse fortsetzen. Ein Erreichen der nächst höheren Klasse war jedoch ständiges Ziel des Vereins.
Im Jahre 1953 war man mit der 1. Mannschaft greifbar nahe am Ziel, konnte nach errungener Herbstmeisterschaft 1952/53 den Vorsprung nicht halten und mußte sich damals der neu gebildeten Fusion Kirberg/Ohren beugen. Doch waren hierzu zwei Entscheidungsspiele notwendig, welche in Limburg 1:1 und in Niederbrechen 3:0 für den Gegner endeten.
Wiederum vergingen Jahre (bereits 1948 legte Vorsitzender Hess das Amt in die Hände des altbewährten Spielers Josef Meuth), aber die erste Mannschaft kam nicht mehr über einen der vorderen Plätze hinaus. Doch die Moral war ungebrochen und im Vereinsleben herrschte ein gesunder Geist.
Kulturell war der Verein mitbestimmend im ganzen Ort. Die Wiederaufnahme der Fastnachtsveranstaltungen, Quizabende, Preismaskenbälle, Kappensitzungen waren nur dem Wollen der Mitglieder zuzuschreiben und eine finanzielle Hilfe für die wahrlich nicht allzu starke Vereinskasse. Der seit dem Jahre 1946 bis 1965 bzw. 1970 tätige Schriftführer und Kassierer Erwin Schuber trug hier durch seine Verbindung nach außen, sowie seiner eigenen Mitwirkung viel zum Gelingen bei. Im Jahre 1957 trat Vorsitzender Josef Meuth, nach nunmehr fast 10 jähriger Tätigkeit von seinem Posten zurück. Die kommissarische Leitung übernahm bis zur Generalversammlung Anton Löw, der dieses Amt nach Wiederwahl bis zum Jahre 1975 inne hatte.
Die "Ära" Anton Löw zählt zu den erfolgreichsten Abschnitten der Vereinsgeschichte. Neben dem langersehnten Aufstieg in die A-Klasse Limburg (1959) wurde bald darauf der Ausbau des alten Sportgeländes vorangetrieben. Große Anstrengungen waren nötig, ehe im Sommer 1963 ein schmucker Rasenplatz mit internationalen Maßen seiner Bestimmung übergeben werden konnte.
Nach sportlich mühsamen Jahren, in denen die sprichwörtlich gute "Würgeser Abwehr" meist nur den Klassenerhalt sicherte, ging es gegen Ende der 60iger Jahre wieder "bergauf". Junge, spielstarke Talente beflügelten vor allem das Angriffsspiel der Mannschaft. So konnte nach einer unvergeßlichen Saison 1967/68 die A-Klassenmeisterschaft gefeiert werden. Die erste Mannschaft erreichte 18 Punktspielsiege hintereinander und legte damals den Grundstein für den Aufstieg in die Bezirksklasse Wiesbaden.
Am 27.6.1970 wurde das Vereinsheim, das in den Jahren 1968-1970 in Eigenhilfe erbaut worden war, feierlich eingeweiht. Nachdem mit Kastel und Höchst zwei Konkurrenten durch Aufstieg in die höhere Klasse ausgeschieden waren, wurde die Saison 1972/73 zu einem sportlichen Duell zwischen dem TSV Bleidenstadt und dem RSV. Mit 48:12 Punkten und 93:35 Toren wurde der Erzrivale um 2 Punkte überholt.
Kernstück der 70er Pokalerfolge bildete ein sportlicher "Hattrick". In den Spieljahren 1975/76, 1976/77 und 1977/78 wurde der "Pott" (Kreispokal) dreimal hintereinander nach Würges geholt. Der letzte Sieg im Spieljahr 1979/80 - das 3:1 über den SV Wilsenroth -schaffte dann sogar die Basis für ein Vordringen in die 3. DFB-Pokalhauptrunde.
Auch in den Meisterschaftsspielen zeigte - nach dem Aufstieg in die Gruppenliga (später Landesliga genannt) - die Tendenz nach oben. Zweimal gelang es, an das Tor der obersten Amateurliga zu klopfen. Als Vizemeister scheiterte sie jeweils nur knapp am TSV Kleinlinden (Saison 1974/75) und der SG Höchst (Saison 1976/77).
Mit dem SV Flieden und dem RSV Würges hatten im Jubiläumsjahr 1980 überraschend zwei Landesligisten das Endspiel des Hessenpokals erreicht. Der 22. Juni 1980 wurde zu einem historischen Datum für den Verein. Auf dem "Hessenkopf", dem Spielgelände der Hessischen Sportschule, siegte unsere Mannschaft nach einem spannenden Kampf mit 2:0.
Die DFB-Pokalspiele fanden ihren sportlichen Höhepunkt mit der Begegnung gegen den VfL Osnabrück am 22. November 1980 in Würges. Schließlich säumten 4500 Zuschauer das Sportgelände, als der größte Fußballhit angepfiffen wurde. Unsere Mannschaft schlug sich hervorragend und unterlag dem haushohen Favoriten nur mit 0:1 Toren.
Nach dem Rücktritt Anton Löws im Jahre 1975 übernahm sein Stellvertreter Erich Meffert für 1 Jahr kommissarisch die Amtsgeschäfte des 1.Vorsitzenden.
Die Mitgliederversarnmlung wählte dann im Sommer 1976 mit Karl Bermbach einen ehemaligen Aktiven zum Vorsitzenden des Vereins. Seine nunmehr 32 Jahre dauernde Amtszeit sollte zu der erfolgreichsten der bisherigen Vereinsgeschichte werden. Nach 3 Vizemeisterschaften in der Landesliga gelang in der Saison 1982/83 der große Coup. Mit großem Vorsprung wurde im südlichsten Zipfel des Kreises die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Oberliga Hessen erreicht. Die sportlichen und finanziellen Anforderungen in der höchsten Amateurspielklasse waren jedoch letzlich so hoch daß 2 Jahre später der Weg wieder in die Landesliga führte. Die Mannschaft ließ dennoch nichts unversucht, in die Oberliga-Hessen zurückzukehren.
Im Jahre 1987 erreichte der Verein wieder das Finale um den Hessenpokal. Diesmal ging es gegen den KSV Baunatal. Man gewann dieses Spiel mit 6:1 und wurde zum zweiten Mal Hessenpokalsieger.
Im DFB-Pokal war Fortuna Düsseldorf der Gegner, der mit 3:0 die Oberhand behielt. Die "Fans" der Fortunen versetzten damals durch ihr ungehobeltes Benehmen und ihre Ausschreitungen einen ganzen Ort in Angst und Schrecken.
Nach der Vizemeisterschaft in der Spielsaison 1987/88 - übrigens der fünften - gelang nach Ende der Runde 1990/91 erneut der Aufstieg in die oberste hessische Fußballklasse. Die Freude über diesen großen Erfolg währte freilich nicht lange. Die Würgeser "Dorfkicker" und ihre Verantwortlichen mußten einsehen, daß diese Klasse gleich mehrere Nummern zu groß war.
In der Oberliga hatten sich mittlerweile nämlich finanzstarke "Großvereine" etabliert, mit denen der doch provinzielle RSV Würges kaum mithalten konnte. Der sofortige Abstieg war die logische Folge. In den vergangenen Jahren tat sich unsere Mannschaft, bedingt durch den Abtritt einiger Spielerpersönlichkeiten, wie z.B. Bernd Eufinger, recht schwer, das Niveau der 80iger Jahre wiederzuerreichen.
Dennoch gelang in der Saison 95/96 die dritte Meisterschaft in der Landesliga Mitte und damit der abermalige Aufstieg in die Oberliga Hessen. Leider konnte auch diesmal die neue Klasse nur für zwei Spielzeiten gehalten werden. Der Abstieg nach der Saison 97/98 war um so schmerzlicher, als ein Teil der Mannschaft gegen Trainer Ringel revoltierte und den Vorstand zur Auflösung des Vertrages zwang.
Im mittlerweile schon bekannten "7-Jahres-Rhythmus" errangen die "Roten" unter der äußerst erfolgreichen Ägide von Trainer Jürgen (Schorsch) Menger in der Saison 2005/2006 die Meisterschaft in der Landesliga Mitte und stiegen zum 4. Mal in die Oberliga Hessen auf, die sich ab der Saison 08/09 in Hessenliga umbenannte. Erstmals schaffte es die Mannschaft, mindesten 3 Jahre hintereinander in der höchsten hessischen Amateurklasse zu spielen.
Außerdem setzte das Team auch die sprichwörtlichen Erfolge im Pokal fort: Bis 2008 errang der RSV 6 Bezirks- und 18 Kreispokalsiege.
In den Jahren des fußballerischen Aufstiegs leistete neben den Aktiven vor allem Oswald Eufinger unermüdliche und erfolgreiche Arbeit. In 20 Jahren der Zugehörigkeit zum Spielausschus (1969-1988) war er von 1973 bis 1986 dessen Vorsitzender.
Blickt man auf die letzten 40 Jahre der Vereinsentwicklung zurück so darf der Hinweis auf jene Männer nicht fehlen die dem RSV wichtige Hilfe gewährt haben.
Der ehemalige Aktive Günther Hassler übernahm die Federführung in einem Förderkreis, der den Verein bis Mitte der 80iger tatkräftig unterstützte. Auch Ottomar Müller fühlte sich als ehemaliger Spieler dem Verein und den Aktiven besonders eng verbunden. Zu Beginn der 9Oiger stieß dann ein ehemaliger Würgeser Jugendspieler, den der Verein längere Zeit aus den Augen verloren hatte, als Förderer hinzu. Nachdem Hermann Josef Löw sein besonderes Interesse zunächst der Jugend geschenkt hatte, unterstützte er von nun an auch vor allem die 1. Mannschaft. Seiner ideellen und finanziellen Hilfe ist es hauptsächlich zu danken, dass der Verein auch in Zeiten schwindender Einnahmen (z. B. drastischer Zuschauerrückgang) höherklassig Fußball spielen konnte.
Fernab jedweder Privatinteressen und in Abstimmung mit dem Vorstand trugen sie und andere mit dazu bei, daß in Würges seit nunmehr über 35 Jahren Landes- bzw. Oberligafußball geboten werden konnte.
In der Organisation und dem Leben des Vereins vollzogen sich durch engagierte Arbeit tiefgreifende Erneuerungen in den drei letzten Jahrzehnten. Die Jugendarbeit avancierte durch die vorbildliche Arbeit des Jugendleiters Rolf Schmerr zur führenden Abteilung im Fußballkreis. In den 11 Jahre seiner Tätigkeit (1979 - 1989) fiel u.a. auch der Aufstieg unserer A-Jugend in die Landesliga, die höchste Jugendklasse Hessens (1989). Auch die älteren Fußballer wurden reaktiviert. Bereits Mitte der 70iger Jahre fanden sich ehemalige Aktive zur Gründung einer SOMA-Abteilung zusammen. Hagen Zimmer übernahm die Leitung und führte sie in über 20 Jahren zu großen Erfolgen.
Mit den größeren Herausforderungen mußten natürlich auch die Möglichkeiten der Vereinsfinanzierung gefunden werden: Neue (alte) Veranstaltungen wie Kappensitzungen, Volkswandern, Rot-Weiße Sommernacht, Veteranentreffen, Discos und Open-Air-Konzert wurden ins Leben gerufen und zum großen Teil mit viel Erfolg durchgeführt. Der langjährig tätige Wirtschaftsausschußvorsitzende Gerhard Heß (seit 1976) hat in diesem Bereich für den Verein Immenses geleistet.
Auch die Werbung vor Mitgliedern wurde vorangetrieben. Heute zählt der RSV mit rund 500 Vereinsangehörigen mehr als doppelt so viele Mitglieder wie noch 1975.
In den 90iger Jahren wurde zudem ein langgehegter Wunsch zur Wirklichkeit. Mit großem Engagement der Mitglieder und durch Unterstützung von Stadt, Kreis und Fußballverband konnten 1991 und 1993 ein neuer Hartplatz und ein neuer Rasenplatz ihrer Bestimmung übergeben werden (das alte, leidige Sportplatzthema war somit zumindest vorerst erledigt).
Zudem wurde mit einem großen Kosten- und Zeitaufwand der 1970 errichtete Sportheim erneuert und arrondiert. Die Mitglieder des Vereins leisteten in den Jahrn 1998 bis 2001 mehr als 19 000 freiwillige Arbeitsstunden. Am 28. Juli 2001 wurde ein großzügiges, schmuckes und äußerst funktionales Gebäude seiner Bestimmung übergeben.
Auch im Bereich der Vereinsfinanzierung beschritt man, da allerorts die Zuschauerzahlen rapide sanken, neue Wege. Im Jahre 1991 gründete man unter den Vereinsmitgliedern einen zusätzlichen Förderkreis indem mittlerweile rund 60 Club - Mitglieder die Kosten des Vereins mittragen helfen.
Bleibt zu hoffen, dass auch zukünftig genügend willige und innovative Kräfte den Verein weiter nach vorne bringen.