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Preis für den RSV



Heinz Götzken ganz rechts, links daneben John D'Souza, links daneben Karlheinz Sahl (Foto HM)

Die vom RSV eingereichten Unterlagen zum Projekt: "Hessenliga - Fairer Sport mit Freunden" wurden von der Jury, bestehend aus dem Hessischen Fußball-Verband, Lotto Hessen und dem IBZW ausgewählt.

 

Die Jury würdigte besonderes das Engagement bei vorgenanntem Projekt.

 

Der Verein hat einen der ersten beiden Plätze ("best practise") belegt und erhält ein Preisgeld.

 

Hauptverantwortlich für diesen tollen Erfolg des RSV sind Heinz Götzken, John D'Souza und Karlheinz Sahl.


Fußballschule - Fairer Sport mit Freunden

Bei der Fußballschule in den Herbstferien stand neben dem Spaß am Fußballspielen auch wieder der Gedanke des "Fair Play" im Mittelpunkt der 5-tägigen Veranstaltung.

Die Trainer der einzelnen Übungsstationen achteten im Lauf der Woche besonders auf das soziale Verhalten ihrer "Schützlinge" und wählten einige Kinder aus, deren Namen in den Lostopf zur Ermittlung des "Fair-Play-Kids" gegeben wurden.

Glückliche Gewinnerin eines tollen Preises wurde Saskia Kühnel, die mit weitere 6 Personen ihrer Wahl zu einem Zweitbundesligaspiel des FSV Frankfurt mit anschließendem Besuch des VIP-Bereichs eingeladen ist.

 




Kinder und Betreuer "demonstrieren" für Fairness, Toleranz und Integration



Behinderte zu Gast beim RSV

Eingeladen waren behinderte Menschen der sozialpädagogischen Einrichtung "Kalmenhof" in Idstein zum Hessenligaspiel des RSV gegen Rot Weiß Frankfurt. Gerne präsentierte sich die Mannschaft vor dem Anstoss mit ihren Gästen. Die hatten Glück mit der Partie denn bekanntlich bereitete diese einen sehr unterhaltsamen Abend mit zahlreichen gelben und roten Karten, 3 Toren für den RSV und nur eines für Frankfurt. Im Rahmen des Projektes "Fairer Sport mit Freunden" möchte der RSV zur Integration von behinderten Menschen beitragen.




Die Hessenligamannschaft des RSV mit ihren Gästen vor dem Spiel gegen Rot Weiß Frankfurt (Foto HM)
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Auszeichnung für den RSV

Der RSV Würges wurde vom Hessischen Fußball Verband und LOTTO Hessen als „besonders engagierter Verein“ / „best-practise Verein“ im Rahmen der Ligabesprechung in Grünberg ausgezeichnet. Außerdem erhielt man einen Scheck zur Unterstützung dieses sozialen Engagements. Im Projekt „Hessenliga - Fairer Sport mit Freunden“ hatte sich der RSV vor allem in den Bereichen Integration und Fairness engagiert. Das Projekt basiert auf der Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Fußball-Verband (HFV) und LOTTO Hessen und fördert Integration, Toleranz, Fair Play und Antirassismus rund um das Fußballspiel. Fachlich begleitet von „ballance hessen“ koordinierten Karl-Heinz Sahl und Heinz Götzken mit Unterstützung Ihrer Vorstände zahlreiche Aktionen. So trat man im Zuge dieser Aktion für die Integration von sozial Schwachen und Außenseitern, Fairness im Sport und in der Freizeit, Respekt gegenüber Mitspielern und -bürgern, Eigenverantwortung und Zivilcourage sowie Toleranz gegenüber und die Gleichberechtigung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem oder religiösem Hintergrund an.

 

Zum äußeren Zeichen der Aktion und dem klaren Bekenntnis der aktiven Spieler trug das Hessenligateam das Ärmellogo „NEIN! Zu Rassismus und Gewalt – ballance hessen“ auf der Spielkleidung. Das Projekt wird auch in der kommenden Saison fortgesetzt.

 




Ehrung durch Frau Mateja (LOTTO Hessen, 2.v.l.) und HFV-Vizepräsident Walter Biba (3.v.l.)


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Offizieller Startschuss: Schiedsrichter gegen Rassismus





Auch Schiedssrichter Lutz Wagner warb für Fairness im Sport (Foto HM)















 

Vor dem Hessenligaspiel RSV Würges gegen Viktoria Urberach am 29.07.2009 gaben Bundesligaschiedsrichter Lutz Wagner als Schirmherr und ballance-Geschäftsführer Michael Glameyer als Initiator den Startschuss zur Kampagne „Schiedsrichter gegen Rassismus!“

 

Stellvertretend für alle Schiedsrichter der Hessenliga präsentierten sich Marco Unholzer, Patrick Beck und Jan Turinski vor dem Anpfiff mit dem Kampagnenlogo „Nein! zu Rassismus und Gewalt – ballance hessen“. Grundlage ist ein Bekenntnis, das von den Schiedsrichtern im Beisein von HFV-Vizepräsident Torsten Becker, Verbands-Schiedsrichterobmann Gerd Schugard und Michael Imhof, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit des Kreisschiedsrichterausschusses Darmstadt erarbeitet und eigenhändig unterschrieben wurde, mit dem Wortlaut:

„Bekenntnis gegen Rassismus und Gewalt

Ich verurteile jede Form von Rassismus und Gewalt. Jeder Mensch – gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion – hat ein Recht darauf, respektiert zu werden und darf nicht ausgegrenzt oder diskriminiert werden. Als Schiedsrichter schreite ich kompromisslos gegen rassistische Äußerungen, Provokationen, Beleidigungen und Handlungen ein und unternehme alles in meiner Macht stehende gegen Rassismus und Gewalt“

 

Damit sind die Gespanne in der kommenden Spielzeit 2009/2010 an der Seite ihrer Spielerkollegen der Hessenligisten als „20. Mannschaft auf dem Platz“, freut sich Lutz Wagner. Der Startschuss zur Teilnahme an der Kampagne für alle interessierten Schiedsrichterkreise in Hessen ist damit gegeben.

 

 




Fairer Sport mit Freunden

Die Hessenliga startet ein neues Projekt: „Hessenliga – Fairer Sport mit Freunden“. Es fördert Integration, Toleranz, Fair Play und Antirassismus rund um das Fußballspiel. Die fachliche Begleitung liegt bei „ballance hessen“, das die Vereinsbeauftragten begleitend beraten wird.

Mit diesem Gemeinschaftsprojekt, das zunächst auf zwei Jahre angelegt ist, richten der Hessische Fußball-Verband und LOTTO Hessen ihre jahrzehntelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit innovativ und beispielhaft an Aktivitäten der Vereine im sozialen Bereich aus.

Die Hessenliga-Vereine treten im Zuge dieser Aktion für die Integration von sozial Schwachen und Außenseitern, Fairness im Sport und in der Freizeit, Respekt gegenüber Mitspielern und -bürgern, Eigenverantwortung und Zivilcourage sowie Toleranz gegenüber und die Gleichberechtigung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem oder religiösem Hintergrund an. Sie verpflichten sich, diese Werte und Ziele auf vielfältige Weise in die Tat umzusetzen. Dazu gehören Angebote für Kinder und Jugendliche aus einem sozial schwierigen Umfeld ebenso wie Hilfestellung bei der Suche nach einer Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz, die Einbindung von behinderten Menschen in die Vereinsarbeit, Turniere, Familiensporttage und vieles andere mehr.

 

 

"Fairer Sport mit Freunden", so lautet das Motto der nächsten Fußballschule des RSV Würges in den Osterferien 2009. Damit greift der Verein die Initiative der Hessenliga auf, die die Integration und das Fairplay im Sport unterstützen will. Gefördert wird das Projekt von Lotto Hessen. Die Details zum Programm, Inhalte und zeitliche Daten werden nach weiterer Planung rechtzeitig veröffentlicht.

 

 






Auch die Jüngsten des RSV warben vor dem Spiel gegen Klein Karben für Integration und gegen Rassismus im Sport (Fotos Masal)


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Karl Heinz Sahl wirbt für Fairness im Stadion




Karl Heinz Sahl im Gespräch mit Fans (Foto HM)

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RSV integriert Menschen



Dieter Wagenbach - trotz schwerer Behinderung ein wichtiger Helfer und Freund des RSV (Foto HM)

Seit mehr als 40 Jahren zieht der RSV den Westerwälder Dieter Wagenbach an. Fast 70 und seit vielen Jahren schwerbehindert ist er für den Verein eine wertvolle Unterstützung. Und der Verein ist sein Leben. Der Kontakt zu den jungen Fußballern in den verschiedenen Mannschaften tut ihm gut. Doch noch mehr bedeutet ihm das Gefühl gebraucht zu werden, eine Aufgabe zu haben und Verantwortung zu tragen. Aus Zuneigung zu dem Fußball-Hessenligisten verließ er vor rund 20 Jahren seine Heimat Mengerskirchen-Waldernbach und näherte sich seinem "Traumverein" auch geografisch an. "Der RSV ist mein Leben", sagt Dieter Wagenbach. In Bad Camberg mietete er sich eine kleine Wohnung in der Nähe zum RSV-Gelände. So verpasst er kein Spiel und wirft sogar bei fast jedem Training ein Auge auf das Geschehen. Bei den täglich anfallenden Arbeiten im Stadion ist er der Mann für alle Fälle. Trotz seiner Schwerbehinderung sammelt er Leergut und Bälle ein, mäht den Rasen und kümmert sich einfach um alles. Selbst dem ein oder anderen Spieler ist er zum väterlichen Freund geworden. Solche Menschen braucht der Sport.

 

 


Auf der Ehrentribüne



Ein überdachtes Plätzchen für verdiente und ältere Mitglieder des RSV (Foto HM)

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